Willkommen bei FDP Neuenrade
Spende - Für Fahrt nach Berlin

Claudia Kaluza, Vors. der Neuenrader FDP überreicht den Sternsingern eine Spende in Höhe von 400 Euro als Zuschuss für die anstehende Berlin-Fahrt.
WR - Neuenrade. „Das ist aktives Stadtmarketing!“, lobt FDP-Vorsitzende Claudia Kaluza, den unermüdlichen Einsatz der Hönnestädter Sternsinger für notleidende Kinder in der Welt. Jahr für Jahr machen sich auch die Kinder und Jugendlichen der Gemeinde St. Mariä Heimsuchung auf den Weg, um Spenden zugunsten armer Altersgenossen zu sammeln. In diesem Jahr gingen die Mädchen und Jungen sogar noch einen Schritt weiter.
Sie beteiligten sich an einem Videowettbewerb des Bundes der Deutschen katholischen Jugend (BDKJ) und überzeugten die Jury mit ihrem Beitrag (wir berichteten). Mit weiteren Kindern und Jugendlichen aus Gelsenkirchen und Duisburg starten die Neuenrader Sternsinger nun vom 5. bis 7. Januar nach Berlin. „Wir haben noch einen Tag drangehängt, damit sich die Tour auch lohnt“, erzählt Betreuer Andreas Hupperich.
Auf dem Programm steht unter anderem ein Besuch im Mauer-Museum oder ein Trip zum Brandenburger Tor. Unumstrittener Höhepunkt aber ist der Empfang beim Bundespräsidenten im Schloss Bellevue. An finanzieller Unterstützung des Projektes mangelt es nicht. Neben Spenden aus allen Fraktionen habe sich unter anderem auch die Bäckerei Grote für die Aktion stark gemacht“, erzählte Hupperich. Mit einer Spende in Höhe von 400 Euro zeigten auch die Freien Demokraten am Sonntag Flagge. Dafür verzichteten die Ratsmitglieder der Partei komplett auf ihre Sitzungsgelder. Iris Scheuermann
Rat segnet Haushaltsplan ab
SV 13.11.11 - Es war ein Rundumschlag von Fraktionschef Alexander Klinke und er wurde philosophisch in seiner letzten Haushaltsrede. Mit einem fast düster-melancholischen Blick auf die weltpolitische Situation schaffte er es, den Bogen zu spannen über Europas Geschichte, die aktuelle große Politik bis zur Kleinstadt Neuenrade und den Problemen hier vor Ort. Auch den einen oder anderen Seitenhieb, den hatte er parat. So verwies er auf die Schuldenkönigin in Düsseldorf, die versuche, mit aller Gewalt aus Nordrhein-Westfalen das Griechenland Deutschlands zu machen. Doch so sei es nun einmal. Der verantwortungsvolle Umgang mit Geld, der fehle in allen Parteien. Wie dem auch sei: In Neuenrade habe man ordentlich gewirtschaftet. Und man werde sich gegen das äußere Unbill stemmen. Ziel könne es nur sein, die Infrastruktur in der Stadt „zielgerichtet“ zu erhalten. Und er sei für eine wirtschaftsfreundliche Kommunalpolitik – das sei die vernünftigste Sozialpolitik, die man machen könne. Auch zum Thema Stadtmarketing verlor er ein paar Worte: Dazu gehöre der Kaisergarten, der sei ein gigantisches Gemeinschaftswerk und ein Juwel und ein Trumpf für das Stadtmarketing. Er verwies auf ein lebendiges Vereins- und Kulturleben. All das gelte es für die Zukunft zu erhalten, die Stadt müsse „stinksolide weiter entwickelt“ werden. Das sei Aufgabe von Rat und Verwaltung, diese Verantwortung könne nicht „irgendwelchen Vereinen zugeschoben werden“. Versöhnliche Worte kamen von ihm zum Schluss seiner Rede: Gemeinsam sollten Rat und Verwaltung „unsere kleine Welt in Ordnung halten“ auf dass sich mit den „notwendigen neuen Strategien“ die „geliebte Stadt“ positiv weiterentwickeln werde.
Das Thema „Gemeinsam“ – das war auch das Zauberwort, das Ruth Echterhage, Fraktionschefin der FWG, zum Ende ihrer Rede – die sich hauptsächlich mit Stadtmarketing befasste – ins Spiel brachte. Jede Partei im Rat müsse sich mit all dem, was sie am besten könne für die Stadt einbringen. Der Mix aus wertkonservativen, bürgerlichen, liberalen, sozialen und grünen Schwerpunkten könne zum Erfolg führen. „Lassen sie uns nicht in kleinkarierten oder neidgeprägtem Denken verharren (...). Aufbruchstimmung sei gefragt um den Herausforderungen zu begegnen und Neuenrade zukunftsfähig zu machen.
Auch die weiteren Reden befassten sich mit den Einflüssen von außen. SPD-Fraktionschef Peter Müller kritisierte massiv die schlechte Verteilungspolitik, freute sich aber über die lokalen Investitionen für die Jugend. Claudia Kaluza, FDP-Fraktionschefin hieb in die gleiche Kerbe und hatte viel Lob für die Ehrenamtlichen übrig, die auch ihren Beitrag leisten würden (Feuerwehr), dass es mit Neuenrade nicht ganz so düster aussehe. Dietrich Maurer (Bündnisgrüne) sah die derzeitige Krise auch als Chance. Die könne man mit einer Verhaltensänderung jedes einzelnen Meistern.
Am Ende der Sitzung vereinbarten die Ratsmitglieder auf Vorschlag von Ruth Echterhage, eine Resolution zugunsten des Balver Krankenhauses zu formulieren.
Peter von der Beck
Ein solides Haus allein reicht nicht
WR 13.12.2011
Neuenrade. Der Rat der Stadt Neuenrade hat gestern Abend den Haushalt 2012 verabschiedet und finanzpolitische Weichen bis zum Jahr 2020 gestellt. Zweifel wurden bei den Fraktionen aber laut daran, dass das Ziel eines ausgeglichenen Haushalts in neun Jahren erreicht werden kann. Ein Konsolidierungszeitraum bis 2019 steht Neuenrade bevor. Dass dazu die Haushaltsdisziplin der Kommune allein ausreicht, mochte kaum ein Sprecher der Ratsfraktionen so recht glauben. Denn die Schulden werden allgemein als fremdbestimmt angesehen.
FDP: Freiwillige Leistungen nicht kürzen
SV 14.11.11 - NEUENRADE ▪ Die FDP hat sich in der vergangenen Woche mit Kämmerer und Bürgermeister in Klausur begeben. Gestern gab es von Klaudia Kaluza, der FDP-Fraktionsvorsitzenden eine Stellungnahme. Demnach komme die Stadt Neuenrade nicht darum herum, auf Grund des nach wie vor beträchtlichen Defizits im Entwurf der Ergebnisrechnung auch in 2012 ein Haushaltssicherungskonzept aufzustellen.
Durch die neue Gemeindeordnung werde nun die Darstellung des Haushaltsausgleichs auf zehn Jahre gestreckt. Unter Berücksichtigung der Steigerungssätze in Orientierungsdaten des Innenministeriums für die Steuereinnahmen, sinke im Finanzplanungszeitraum 2013 bis 2015 das Haushaltsdefizit kontinuierlich.
Interview der Westfälischen Rundschau am 20.09.2011 mit der Orts- und Fraktionsvorsitzenden Claudia Kaluza
Die Situation der FDP nach der Wahl in Berlin - Auswirkungen für Neuenrade?
Frage:
Welche Auswirkungen hat der Wahlausgang in Berlin für die FDP Neuenrade für die nächsten Jahre?
Antwort:
Der Wahlausgang erschwert unsere Arbeit dahingehend, dass ein durch die Nachrichten verbreiteter Mainstream auch Rückwirkungen auf die Meinungsbildung vor Ort ausübt. Zwar weiß der Bürger, dass vor Ort die aktuell hier herrschenden Probleme thematisiert und entsprechende Lösungswege erarbeitet werden, jedoch können wir wahrscheinlich nicht verhindern, dass der bundesweite Negativtrend auch in Neuenrade Einfluß nehmen wird.
Wolfram Dorn im persönlichen Gespräch bei der FDP

17.06.2011- Im Vorfeld seiner "historischen Erlebnislesung" traf er sich im Restaurant "Kaisergarten" mit Mitgliedern und Gästen des FDP-Ortsverbandes Neuenrade und dem Bürgermeister. Gut eineinhalb Stunden berichtete er von Stationen seines Werdeganges. So aus seiner Zeit als Bürgermeister von Werdohl, seinen Erinnerungen an Neuenrade, wo er Arnold Menshen, dem Ehrenmitglied der FDP Neuenrade, kennen lernte. Wolfram Dorn, kam über den NRW-Landtag im Jahr 1961 in den Deutschen Bundestages. Als Parlamentarischer Staatssekreätr beim Bundesminister des Inneren wurde Dorn im Oktober 1969 in die von Bundeskanzler Willi Brandt geführte Bundesregierung berufen. Außerem agierte Dorn von 1962 bis 1968 als Kreistagsabgeordneter. Dies sind nur einige Stationen auf seinem Lebensweg. Auch die aktuelle politische FDP-Situation kam ebenso zur Sprache wie Persönliches. FDP-Vorsitzende Claudia Kaluza: Dies war ein sehr berührendes offenes Gespräch mit einem großen FDP-Vollblut-Politiker, der seine Heimat nie vergessen hat.
FDP will weiter informieren
Zweite Veranstaltung zum Thema Patientenverfügung
Süderländer Volksfreund - 24. Mai 2011 - Von Katja Sternemann
NEUENRADE ■ Über die Notwendigkeit und Erleichterungen, die Betreuungsvollmachten für Betroffene und Angehörige mit sich bringen können, wurde bereits referiert (wir berichteten). In Ergänzung dieses Themas und aufgrund des hohen Zuspruchs dieser Veranstaltung hatte die FDP am Donnerstag, Gasthof Im Kohl, Interessierte zu dem Thema Patientenverfügung eingeladen. Die Referenten: Der Allgemeinmediziner Dr. Paul Gotthardt, zugleich Vorsitzender der medizinischen Gesellschaft Werdohl-Neuenrade, Diakon Gerd Eisenberg, zugleich Vorsitzender des ambulanten Hospizkreises Balve/Neuenrade und Rechtsanwalt Ulrich Schorner. Die Referenten widmeten sich unter anderem den Fragen: Welche Rechte habe ich als Patient? Wie stelle ich sicher, dass der Arzt meinen Willen respektiert?
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