Sehr geehrte Leserinnen und Leser unserer Homepage,

mit dem Fall der Mauer am 9. November 1989 wurde die Einheit Deutschlands eingeleitet. In den folgenden Jahren und Jahrzehnten wuchs jedoch die Kluft zwischen Ost und West zusammen und etwas Großartiges und Einzigartiges ist entstanden: das Europa, in dem wir heute leben dürfen: ein Europa der Freiheit, der Demokratie und der Toleranz!

Dazu stehen und tragen wir Verantwortung.
Dafür setzen wir Neuenradre Liberalen uns ein.

Wir wollen Sie über unsere Positionen zu aktuellen uns bewegenden Themen informieren.

Ihre Neuenrader Liberalen

 

Es bleibt aber ebenso eine Aufgabe, den unkontrollierten Zustrom von Flüchtlingen zu begrenzen, deren Herkunftsländer zu stabilisieren und den Terrorismus zu bekämpfen.
Wir kritisieren Frau Merkel wegen ihrer chaotischen Flüchtlingspolitik. Es muss endlich wieder kontrolliert werden, wer nach Europa und Deutschland einreisen darf.
Wichtig wäre hier ein abgestimmter Schutz unserer Außengrenzen. Schließungen können nicht die Lösung sein und wären ein Schlag für unsere deutsche Wirtschaft. Wenn die Lkws dann stundenlang in der Schlange stehen, dann ist nichts mehr mit Just-in-time. Da werden wirklich Wertschöpfungsketten massiv gestört. Gerade unsere mittelständischen Unternehmen in Neuenrade und in Südwestfalen leben doch von dieser Flexibilität. Nur wenn sie gut gefüllte Auftragsbücher haben, dann geht es auch uns als Stadt gut. Das dürfen wir bei all unserem Handeln nicht aus den Augen verlieren.
Gerade hier müssen wir klare Kante zeigen.
Durch die momentanen Ereignisse seitens der Übergriffe in Köln und die tragischen Ereignisse in Paris wird unser Handeln und Denken stark beeinflusst. Doch das Schlimme ist: Es wird diskutiert und diskutiert, ohne das endlich mal was umgesetzt wird.

Was wir brauchen, ist eine schnellstmöglich handelnde EU-Politik mit einem gemeinsamen Fahrplan, damit wir nicht abstürzen.

So manches Mal, da wünschten wir Liberalen uns, die große Politik sollte sich mal ein Beispiel an Neuenrade nehmen.
Hier haben wir aus der Vergangenheit gelernt und gehen im Bereich der Integration den Weg der dezentralen Unterbringung. Denn nur, wenn beide Seiten aufeinander zugehen ohne sich abzuschotten, gelingt eine Eingliederung. Denn es darf nicht noch einmal passieren, dass hier ausländische Mitbürger seit über 30 Jahren hier leben und immer noch kaum die deutsche Sprache sprechen.

Uns allen ist bewusst geworden, dass uns alle die Flüchtlingssituation auch in 2016 und darüber hinaus viel Energie, Zeit und Geld kosten wird. Politik muss vorausschauend sein, das bedeutet: Trotz der Krisen muss die Neuenrader Politik und die Politik insgesamt nach vorne blicken und unseren Wohlstand von morgen sichern. Deshalb: Raus aus dem Krisenmodus - rein in den Pilotensessel.
Die Menschen sollen wieder Mut gewinnen, in unsere Stadt zu investieren und Unternehmen zu gründen. Dazu brauchen wir die beste Bildung sowie wirtschaftliche Bedingungen für Gründer, Handwerk, Mittelstand und Industrie. Wir müssen unser gutes Potential, unser WIR-Gefühl, wieder nutzen. Wir müssen mutig nach vorne schauen, was machbar ist und jede Entscheidung abwägen.
Ich denke hier an die freiwilligen Leistungen. Auch in diesem Bereich werden wir die Schnallen in Zukunft enger fassen müssen. Dem Nutzen-Kosten-Faktor muss weiter verstärkt nachgegangen werden
Wir müssen alle nach Lösungen für Neuenrade in demokratischer Weise suchen. So wie dies z.B. ganz aktuell bei den Entschei-dungen für die Abfallentsorgung ab 2017 oder bei dem Bürgerwindkraftpark Kohlberg der Fall war. Die FDP Neuenrade steht zu Ihrem „JA“ zu den getroffenen Entscheidungen.

Sorgen macht uns die Sicherstellung unserer hausärztlichen Versorgung in naher Zukunft.
Die Hausärzte sind unverzichtbare Lotsen in unserem oftmals komplizierten Gesundheitssystem. Eine gute und ortsnahe allgemeinmedizinische Versorgung ist ein wichtiger Grundpfeiler unseres Gesundheitssystems. Aus eigener Erfahrung als chronisch Erkrankte weiß ich wie lange man auf einen Facharzttermin wartet. Hier dürfen wir nicht warten, bis es zu spät ist. Wir müssen Medizinern endlich mehr positive Anreize geben, Hausarzt zu werden und sich in unterversorgten Gebieten niederzulassen. Ob Zuschläge für Landarztpraxen oder die Gründung von Arbeitszeitmodellen: Die Liste des gesetzlich Möglichen ist lang. Sie muss allerdings auch mit Leben gefüllt werden und darf nicht boykottiert werden von der Kassenärztlichen Vereinigung.

Hierzu schlage schlägt die FDP Neuenrade die Fortsetzung des Arbeitskreises „Gesundheit für ein zukunftsfähiges Neuenrade“ vor.
Dass sich der Einsatz zu kämpfen lohnt, beweist die jetzige Neuausrichtung des Werdohler Krankenhauses mit deren Neuausrichtung.

Das bereits neu entstandene Zentrum am Stadtgarten mit Geschäften wie Lidl und einem Drogeriemarkt sowie weiteren Geschäften und Dienstleistern ist nur gut für Neuenrade und wird von der Bevölkerung sehr gut angenommen. Eine weitere Entwicklung muss unbedingt gefördert werden.

Mit einem Konzept könnte es gelingen, die Attraktivität der Innenstadt so zu gestalten, dass sich neben einem Supermarkt auch wieder kleinere Einzelhändler sowie Dienstleister ansiedeln könnten. Menschen sollen Lust haben hier zu wohnen und zu arbeiten. Das hat dann Auswirkungen auf viele Bereiche.

Man sollte dabei auch offen sein für neue Wege, die unsere Stadt nach vorne bringen und zukunftsorientiert sind. Daher befürworten wir ein Konzept unter Einbeziehung von Stadtverwaltung, Stadt-marketing und Wirtschaftsförderung.

Die Entwicklung der Neuenrader Schullandschaft der letzten Jahre hat positive Auswirkungen auf die Stadt, insbesondere weiterführende Schulen am Ort sind wichtig für die Zukunft der jetzigen Schüler. Kooperationen mit Ausbildungsbetrieben sind geschaffen worden, um Neuenrader Schülern Möglichkeiten zu bieten, an ihrem Wohnort eine Ausbildung zu machen und um später hier arbeiten zu können. Auch aus anderen Städten sollen Menschen nach Neuenrade kommen, um hier zu arbeiten. Dazu muss aber ein attraktives Umfeld da sein; hierfür müssen Anreize geschaffen werden. Es ist sicherlich wichtig und auch richtig, Gewerbeflächen, Arbeitsplätze und Wohnraum in allen Portalen zu bewerben. Dazu sollte man alle Möglichkeiten in Betracht ziehen. Dies sollte allerdings nicht auf Kosten von schon bestehenden und gut funktionierenden Strukturen passieren, wie z.B. der Kiku.
Eine andere Säule einer Stadt ist das Kulturangebot. Auch der Freizeitwert spielt eine wichtige Rolle für das Gemeinwohl.
Gerade die Vielfältigkeit der Kulturangebote ist es, die uns als Stadt interessant machen. Das interessante Kulturangebot sei es im Rahmen des Abos, die Affelner Altarmusik, die interessanten und individuellen Aktionen unserer ehrenamtlichen Vereine sowie der Kirchen wächst immer mehr. Neuenrade als kleine aber feine Kulturhochburg, das hören wir in unseren Gesprächen mit Gästen immer wieder. Eine weitere Bereicherung wird sicherlich die ab Ostern mit einem neuen Innenanstrich versehene katholische Kirche mit ihrer guten Akustik sein. Auch das ist Neuenrade

Wenn wir kundenorientiert arbeiten wollen, müssen wir einen Lösungsweg finden für die Parksituation vor der Postfiliale.
Ordnungsbehördliche Maßnahmen sollen Sinn machen und sollten nicht immer nur an einer Stelle zu finden sein.
Bei allen Problemen, die in unserer Kommune vorhanden sind und die auch schon von den anderen Parteien angesprochen wurden, können wir stolz und dankbar auf unser gemeinsame Arbeit und ganz besonders auf die Menschen sein, die viel Zeit und Geld in ihren ehrenamtlichen Tätigkeiten investieren, zum Wohle unserer Stadt.

Ich bin stolz auf meine Stadt Neuenrade, wie wir gemeinsam nach vorne schauen. Lasst es uns auch weiter zu tun!

In diesem Sinne stimme ich für die FDP Neuenrade dem Haushalt zu.

Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit.

Claudia Kaluza